Black Metal und Death Metal Magazin
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Necros Christos - Domedon Doxomedon (2018)

Necros ChristosStil: Doom / Death Metal

Label: Sepulchral Voice

Punkte: 10/13



Wenn es um sakralen Death Doom Metal geht, stehen die Langhaarigen bei den Berlinern von Necros Christos Schlange. Seit nunmehr siebzehn Jahren turnen die Okkultisten im Metalzirkus und haben dabei Mengen mehr Split-Veröffentlichungen und EPs erschaffen als Volllängealben. Für einmal steht nun wieder ein derartiges Komplettrelease an. Und es soll das letzte sein.

Eine dreckige Mischung aus Dead Congregation, Morbid Angel, Candlemass und den orientalischen Elementen von Melechesh, natürlich in todesmetallischer Form, ergibt die Grundmauer von Necros Christos. Dazu normieren einfache klassische Stampfriffs frühen Todesstahls die Linien. Ein hallender Brachialgesang koordiniert den Verlauf. Dazu gesellt sich ein Dach aus ausgewählten Innovationsausbrüchen wie akustische Gitarren und barocke Pianoklänge sowie düstere Gitarrensoli.

Necros Christos gewinnt mit einer Ehrlichkeit, jenseits jeglicher Trends, einer unbändigen Schwere und einer brachialen Wucht aus der Gesangsecke. Dabei ist keine der 113 Minuten Spielzeit verlorene Mühe, denn die zahlreichen Zwischenspiele sind mehr als interessant, sorgen für einen roten Faden und verdüstern die okkulte Stimmung noch einmal mehr.

Necros Christos schreibt mit «Domedon Doxomendon» ein grandioses Testament und alle dürfen erben.




Tracklist:


Disc 1 - ITH א
1. Temple I - Zohar of the Sky
2. I Am Christ
3. Gate of Sooun
4. Temple II - Cistern of Bethlehem
5. Tombstone Chapel
6. Gate of Damihyron
7. Temple III - Helper of YHVH
8. He Doth Mourn in Hell
9. Gate of Aion Tsevaoth

Disc 2 - SETH ב
1. Temple IV - Oracle of Men
2. Seven Altars Burn in Sin
3. Gate of Arba-Hemon
4. Temple V - Bereshit
5. Exiled in Transformation
6. Gate of Behet-Myron
7. Temple VI - Weight of Gold
8. The Heart of King Solomon in Sorcery
9. Gate of Sulam

Disc 3 - TEI טטט
1. Temple VII - Alive in Sheol
2. The Guilt they Bore
3. Gate of Jehudmijron
4. Temple VIII - Smoke in Fire
5. Exodos
6. Gate of Dimitrijon
7. Temple IV - Redeemer to Zion
8. In Meditation on the Death of Christ
9. Gate of Ea On


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bisherige Kommentare:

Kommentar von Bernard Gui:
Tatsächlich ein sehr starkes Album. Viel dynamischeres Songwriting als auf den zwei Vorgängern, stimmungsvolle Intros / Outros und "In Meditation on the Death of Christ" ist ein Rausschmeisser in der Grössenordnung eines "Close to a world below". Die zwei Stunden Spielzeit machen mir persönlich überhaupt nichts aus, im Gegenteil. Selten habe ich ein Album dieser Länge gehört, welches mich so gut bei der Stange hält. Die Uberkvlters im NWN können sich noch so sehr an der zu sauberen Produktion oder das angeblich "christliche" Konzept stören. Necros Christos vereinigen hier ein allerletztes Mal alle ihre Trademarks zu einem stimmungsvollen Ganzen und holen das Maximum raus. Susi, wenn du dieses Wochenende noch nichts vor hast: Sie spielen morgen ihre Plattentaufe in Berlin, wobei das ganze Album durchgespielt werden soll. Ich an deiner Stelle würde da unbedingt hin.
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