Necrodeath - Mater of All Evil (1999)

NecrodeathStil: Thrash Metal

Label: Scarlet Records

Punkte: keine Wertung

Spielzeit: 35:39

Man muss sich nicht schämen, wenn man den Namen Necrodeath nicht kennt. Immerhin haben die Italiener seit 10 Jahren nichts mehr von sich hören lassen. Die beiden Alben der Band, "Into the Macabre" (1987) und "Fragments of Insanity" (1989) hatten damals jedenfalls der Band einige Aufmerksamkeit verschafft. Nun. Nach 10 Jahren ist vieles anders. Der Sänger ist mittlerweile neu, hört auf den Namen Flegias und schreit sich auf "Mater of All Evil" wahrlich die Seele aus dem Leib. Ebenfalls neu ist der Bassist namens John. Geblieben sind hingegen Claudio an der Gitarre und Peso an den Drums. Verstecken brauchen sich die altgedienten Herren mit "Mater of All Evil" jedenfalls nicht. Das Album bedient den Zuhörer von Anfang bis Ende mit einem bretterharten Gemisch aus Black und Thrash Metal, das keine Wünsche offen lässt. "The Creature" haut als Opener ja schon mal mächtig rein. Aber spätestens bei "Flame of Malignance" wird es schwierig, Ruhe zu bewahren. Egal ob die Jungs superschnell oder eher groovig unterwegs sind (wobei die Schnelligkeit ganz klar vorherrscht), die Musik zieht einen sofort mit. Wie gesagt, Necrodeath verdienen grosses Lob für "Mater of All Evil", denn hier wird nicht auf den Marketingeffekt des alten Namens abgezielt, jedenfalls nicht hauptsächlich. Die Italiener verdienen sich die Sporen bei den alten Fans erneut ab und können sicherlich auch jüngere Hörer für ihre Musik begeistern. "Mater of All Evil" ist zudem super produziert und dürfte auch in diesem Fall niemandem Grund zur Nörgelei geben. Hier scheinen vier Leute wirklich alles zu geben, was sie aus ihren Instrumenten herausholen können. Nicht zuletzt deshalb, weil Claudio und haste mal n'en Peso wohl genau wissen, was sie zu tun haben, um Necrodeath nach Necrodeath klingen zu lassen. Ein Gespann, das keinen Arsch verfehlt, den es irgendwo zu treten gibt. Auch Deinen nicht, wenn Du es versäumen solltest, Dir dieses Album zu besorgen.




Tracklist:


01. The Creature
02. Flame of Malignance
03. Black Soul
04. Hate and Scorn
05. Iconoclast
06. Void of Naxir
07. Anticipation of Death
08. Experiment in Terror
09. Serpent
10. At The Roots of Evil
11. Fathers

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