Hands of Fate / Epitaph Opera - the equinox anthems (Split) (2005)

Hands of Fate / Epitaph OperaStil: melodic Black Metal

Label: Umtrunk Records

Punkte: 9/13

Spielzeit: 44:26

Passen sie oder passen sie nicht zusammen auf eine Split-CD? - eine Frage, die sich bei solchen Veröffentlichungen neben den allgemeinen Qualitätskriterien immer zusätzlich stellt. Dass zigoR bei beiden Bands mitmischt, reicht allein nicht aus. Denn bei Hands of Fate schwingt er seine Stimmbänder, bei Epitaph Opera hingegen bedient er die Felle.

Hands of Fate frönen dem untruen Schwarzmetall. Will heissen, dass Melodien und Hymnen durchaus ihren Platz finden, ohne dass sie dabei die truen Pfade zu weit in Richtung Kitsch verlassen. Viel mehr sind es Lobgesänge im Stile Saxoriors, die den Kern von Hands of Fate ausmachen. Einerseits sind ihre Kompositionen sehr gelungen und eingängig, andererseits erinnert jedes Stück an eine mir bereits bekannte Formation. So könnten sich Stellen von "Mirror" genau so gut auf einem Vicious Circle-Album befinden. Das ist dem Genuss der Titel jedoch nur wenig abträglich, verstehen Hands of Fate es doch vorzüglich, Aggression und Melodie zu fusionieren. Dies nicht zu letzt dank grosser Variationen in Sachen Gesangs- und Gitarrenarbeit. (9/13)

Nach dem klassischen Zwischenspiel darf die zweite Truppe ran. Epitaph Opera sind auch dem eher untruen Schwarzmetall-Sektor zuzuordnen. Nicht nur vom Gesang her (abwechselnd rau oder geschrieen sowie etwas Frauengesang), darf man Cradle of Filth hier erwähnen. Epitaph Opera sind allerdings weniger überladen und nicht so bombastisch. Die Keyboards werden nicht nur als Begleitung, sondern auch als tragendes Element eingesetzt. Dennoch umschiffen die Deutschen rund um Bandgründer und Umtrunk-Inhaber Salgoth grosse Kitschorgien. (8/13)

Und passen die beiden Truppen nun zusammen? Tendenziell ja. Denn beide haben ungefähr das gleiche Spielniveau und bringen neben Härte auch viel Melodie, Melancholie und Gesangsvariation mit. So treffen hier zwei hoffnungsvolle Bands aufeinander, die jedoch beide noch etwas an ihrer Eigenständigkeit feilen könnten.




Tracklist:


Hands of Fate:
01. Fear, Hate, Pain, Pride
02. Escape Into Silence
03. Mirror
04. Shells
05. Interlude

Epitaph Opera:
06. Ahses Soil The Morning Wine
07. The Birth Of Art Psychopathia
08. Winterblossom’s Serenade
09. Morbid Dreams Of A Phantasm Concealed
10. Latent Stigma Possession


Bandkontakt:


André Schillo, Rheinstrasse 59, D-65474 Bischofsheim, Deutschland
management@hands-of-fate.de
http://www.hands-of-fate.de


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