One Man Army And The Undead Quartet - 21st Century Killing Machine (2005)

One Man Army And The Undead QuartetStil: Death Thrash

Label: Nuclear Blast

Punkte: 13/13

Spielzeit: 47:35

Halleluja, süsser die Glocken nie klangen. Die Glöckner sind die One Man Army And The Undead Quartet. Ihr Glockenspiel ist das passend betitelte "21st Century Killing Machine", das uns die kalte Jahreszeit erwärmt. Was sage ich, erwärmen?! Bullshit Private! Der Silberling brennt sich mit der Intensität von Napalm in die Gehörgänge.

Nach dem Ende der Vorgängerband von Johan Lindstrand, The Crown, blieb dem Jünger von rock’n rolligem Death Thrash nichts anderes übrig als die Alben jener Band zu hören. Das ist nun vorüber. Klar, The One Man Army And The Undead Quartet sind nicht The Crown II, aber ganz von der Hand lässt sich der Vergleich auch nicht weisen. Das vorliegende Debütalbum rattert und rotzt einwandfrei durch die Ohren. Schon der Opener "Killing Machine" lässt den Hörer vor Verzückung auf die Knie sinken. Bisweilen rockige Metalriffs, versiertes, aber nie zu ausuferndes Drumming und dazu die Stimme von Mr Lindstrand dröhnen aus den Boxen, Hell Yeah! Um selbige geht es auch in "Hell Is For Heroes", einem anfänglich ruhigen Midtempo-Stampfer, der im Verlauf mit angezogenem Tempo für Abwechslung sorgt. Aber auch die anderen Songs sind nicht weniger packend und intensiv, das überragende "Bulldozer Frenzy" sei hier noch als Beispiel genannt.

Die akustische Granate versprüht genau den bodenständigen raubeinigen Charme, den Metallica wohl für "St. Anger" im Sinn hatten, aber nicht auf Platte bannen konnten. "21st Century Killing Machine" verliert trotz seiner todesmetallischen Thrash-Ausrichtung auch nie das gewisse Etwas an unbändigem Selbstbewusstsein und purer Energie, ohne die eine Platte eben nur eine Platte und kein vertonter Frontalangriff wird.

Um es auf den Punkt zu bringen: "21st Century Killing Machine" ist genau das Album, das man nach einem besch*** Tag braucht. Wenn einem mal wieder der/die Freund/in, Nachbar/in oder sonst wer auf die Nerven geht, schreit es förmlich nach einer Platte wie dieser: Roh, mitreissend und garantiert ohne Jammern und Lamentieren. Kurzum, diese Platte wird sehr treffend durch einen Song auf ihr charakterisiert: "So Grim, So True, So Real."




Tracklist:


01. Killing Machine
02. Behind The Church
03. Public Enemy No 1 05. Hell Is For Heroes
06. When Hatred Comes To Life
07. So Grim, So True, So Real
08. Devil On The Red Carpet
09. Branded By Iron
10. Bulldozer Frenzy
11. The Sweetness Of Black
12. Mary’s Raising The Dead


Bandkontakt:


Nuclear Blast, Oeschstr. 40, 73072 Donzdorf, Germany
markus.wosgien@nuclearblast.de
http://www.onemanarmy.tv

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bisherige Kommentare:

Kommentar von Skullcrusher:
das mp3 auf der seite überzeugt mich nicht wirklich: http://www.onemanarmy.tv/media/Devil%20On%20The%20Red%20Carpet.mp3 gut gemacht, aber ich find's nicht so spektakulär...
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