Hellveto - Stos (2006)

HellvetoStil: Pagan Metal

Label: Seven Kingdoms

Punkte: 8/13

Spielzeit: 44:02

Vollendet, symphonisch und düster sollen sie sein, die Lieder der polnischen Pagan Metaller Hellveto.

Ich brauche nicht zu erwähnen, dass zwischen Soll und Haben doch gewisse Unterschiede bestehen können.
Achtzig Prozent der Platte werden dominiert vom im Vordergrund stehenden Klimperkasten. Dieser spielt, dass muss man zugestehen, immer wieder neue Töne und Melodien, nervt aber über die Gesamtspielzeit fast zwangsläufig. Auch das Schlagwerk ist mir zu monoton, was grösstenteils daran liegt, dass es sehr lau abgemischt wurde. Anders sieht es bei den Gitarren und dem Gesang aus: beide wissen zu überzeugen. Die Klampfen bilden ein solides Fundament, auf welchem besonders der Kreischgesang und die stellenweise klaren Gesangspassagen sehr gut zur Geltung kommen. Mystische Atmosphäre entsteht dabei vor Allem durch den klanglich sehr gut integrierten Gesang, der nie zu weit in den Vordergrund tritt.
Am Ideenmangel kann ich mich auch nicht beschweren, denn es treffen hier aufeinander: E-Gitarren, Akustikgitarren, verschiedenste Stimmungen von düster über agressiv bis heroisch, verschiedene Tempi und abwechslungsreiche Breaks. Dadurch bleiben die recht langen Lieder nach einigen Hördurchläufen im Ohr haften.

Den Freunden bombastischer Keyboardklänge im Pagan Metal, die sich gern in vergangene Zeiten und Schlachten zurückträumen, sei diese Platte ans Herz gelegt. Wäre die Produktion am Schlagwerk noch etwas mächtiger ausgefallen, so stünde einem weiteren Punkt nichts im Wege.




Tracklist:


01. Daje Wam Swoja Smierc
02. Zdrada!
03. W Czarnym Habicie Obludy
04. Opetany Przeszloscia
05. Przyrzekam Wam...
06. Skazany Na Prawde


Bandkontakt:


truepaganblackmetal.hellveto@wp.pl


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bisherige Kommentare:

Kommentar von Bandog:
Schlecht recherchiert, der Herr! Es handelt sich hier nicht um Pagan Metaller, sondern um einen einzigen Metalleur. Dem Rest deines Reviews kann ich aber nur zustimmen. Man merkt, dass der Mann ursprünglich grabländisch geprägt wurde, aber er übertreibts manchmal doch ein wenig mit dem Tastenbrett, vor allem das Geklimper sollte nicht sein. Wer auf solch keyboardgeschwängerten Metal mit dünner Aufnahme steht, soll ruhig auch mal die älteren Alben antesten. Dass man die Drums nicht gut hört, ist nicht besonders schlimm für diese Art Musik, sonderlich einfallsreich sind sie sowieso nicht programmiert. Muss ja auch nicht sein.
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sebastian schmidt

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