Helheim - The Journeys And The Experiences Of Death (2006)

HelheimStil: Viking Metal

Label: Dark Essence Records / Karisma Records

Punkte: 9/13

Spielzeit: 47:38

Dass mir von Helheim noch nie etwas zu Ohren gekommen ist, finde ich erstaunlich. Die Band hat bereits 1995 mit "Jormundgand" ihre erste Scheibe veröffentlicht, die vor allem dank des extremen Gekreisches, an alte Behemoth erinnert und mir sehr zusagt. Die darauf folgenden vier Alben zeichneten dann den Stilwandel an, der auf der neuen CD perfektioniert und in zwei verschiedene Richtungen ausgeführt wurde. Warum man die Band unter dem Flaggschiff "Viking Metal" führt, ist mir nicht ganz klar. Abgesehen davon, dass nicht gerade viele Viking Metal-Elemente in den Liedern vorhanden sind, scheint ja die Antifa ihre Hetze jetzt auch auf diese Musikrichtung ausgebreitet zu haben. Nach dem die zwei Helheim Gigs in Deutschland mit Impaled Nazarene abgesagt wurden, wurde ihnen scheinbar unmissverständlich mitgeteilt, dass auch Pagan und Viking Bands nicht erwünscht sind. Mich stimmt es traurig mit ansehen zu müssen wie die Antifa alles kaputt macht, was sie nicht versteht und dabei scheinbar in Deutschland und auch in Österreich so viel Unterstützung von politischer Seite bekommt. Aber auch wenn die Musik selbst eigentlich gar nicht in Richtung Viking Metal geht, von der Bekleidung auf den Konzerten her ist die Band dieser Musikrichtung voll und ganz verfallen.

Die ersten fünf Stücke auf der Scheibe würde ich eher dem Black/Death Metal zuordnen. Die Lieder beginnen meist mit einer aggressiven Spielweise an allen Instrumenten und halten diese bis zum Ende nicht nur, sondern führen sie immer weiter in die Extreme. Was der abwechselnde Growl- und Kreischgesang hier untermauert, erzeugt einen ganz komischen Gemütszustand im Hörer. Es klingt, als würde das Chaos ausbrechen und die Welt in den Untergang stürzen.

Ab dem bombastischen Zwischenstück "Helheim 5" ändert sich der Stil jedoch. Plötzlich überwiegen die Mid-Tempo Parts und Keyboards, Akustikgitarren und klarer Gesang kommen vermehrt zum Einsatz. 20 Minuten lang erzeugen Helheim eine vor Atmosphäre gerade so triefende Musik. Alle drei Lieder würde ich als Anspieltip gelten lassen. Gerade die klaren, tiefen, Operetten-ähnlichen Gesänge erzeugen eine Stimmung welche nur sehr selten eine Scheibe zu Tage fördert.




Tracklist:


01. Veneration For The Dead
02. Dead Man's Eyes
03. The Bewitchment
04. The 2nd Death
05. Entering The Beast
06. Helheim 5
07. Oaken Dragons
08. 13 To The Perished
09. The Thrall And The Master


Bandkontakt:


post@karismarecords.no
http://www.helheim.com/

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Tom

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