Godless Rising - Rising Hatred (2007)

Godless RisingStil: Death Metal

Label: Moribund Records

Punkte: 10/13

Spielzeit: 33:42

Godless Rising aus Rhode Island, USA, mögen in unseren Breitengraden vielleicht noch nicht ausreichend Rang und Namen innehaben, um mit den Grössen der amerikanischen Death Metal-Szene in einem Atemzug genannt zu werden, dennoch handelt es sich bei dieser Truppe und ihren Machwerken um äusserst interessante Vertreter des Genres.
Zu den Köpfen der satanischen Death Metal-Musikantenschaft jenseits des grossen Teiches zählen unter anderem Morbid Angel, Deicide und Vital Remains.
Godless Rising wären angesichts ihres späten Gründungsjahres - 2005 - vorschnell in die Schublade der Grünschnäbel zu stecken, wären hier nicht zwei Gründungsmitglieder der vorgenannten Ikonen Vital Remains zu Gange - Jeff Gruslin und Paul Flynn.
Mit derartigen Koryphäen verstärkt, sollte es für die Band also kein Problem sein, gleich mit ihrem Erstling "Rising Hatred" die nun recht hoch liegende Latte sicher zu überspringen...

Glücklicherweise werden die Hoffnungen nicht enttäuscht und die Ohren des Rezensenten von knochentrockenem Todesblei durchspült.
Gruslin und Flynn haben sich zwei agile Jungspunde für Gitarre, Bass und Schlagzeug gekrallt und mit Chris Moyen einen Artwork-Altmeister auf den Plan gerufen, was "Rising Hatred" in jeder Hinsicht aufwertet.
Neben dem Moyen-typischen Dämonen-Cover sind es nämlich gerade die handwerklichen Fertigkeiten der beiden Frischlinge, die das Album zu einer tickenden Zeitbombe machen.
Ohne Unterlass prasseln steinharte Gitarrenriffs auf den Hörer ein, das Schlagzeug variiert die Tempofärbungen und hält das Arrangement mal an langer, mal an extrem kurzer Leine.
Prinzipiell ist es zwar so, dass man keine neuen Schneisen in den Wald der Gepfählten schlagen kann, doch besinnt man sich auf die frühen Tage der berühmten Vorgängerband - man denke an das grandiose Album "Let Us Pray" - und liefert hagelgleichen Death Metal der Prä-Moderne.
Um den besonderen Standard von Godless Rising am besten nachvollziehen zu können, empfiehlt sich neben dem Einhören in "Rising Hatred" der Genuss eines Vital Remains-Langspielers vor der Ära Glen Benton.
Verdammt gut geworden ist die Tonqualität die im Triad Studio von Tony Ricci gefertigt worden ist und ordentlich was hermacht.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Jeff Gruslin ist wieder da - und er macht da weiter, wo er seinerzeit mit Vital Remains aufgehört hat.
Hass und Aggression pur!
Schade, dass die Spielzeit so kurz ausgefallen ist.




Tracklist:


01. Sacrificed
02. Devour The Cross
03. Into Obscurity
04. Divine Blasphemy
05. Mortal Failures
06. Soulless
07. Divine Blasphemy 2007
08. Soulless 2007

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