Root - Daemon Viam Invenient (2008)

RootStil: Dark Metal

Label: Shindy Productions

Punkte: 13/13

Spielzeit: 49:06

Seit 1987 tummeln diese Kultschergen schon im metallischen Osten Europas umher und haben in ihrer fast 20-jährigen Bandgeschichte leider nicht weltweite Grenzen ausloten können, aber das geht anderen Bands aus Russland, Polen oder Lettland sicher ebenso, da leider zu oft das gegessen wird was von der Mainstreampresse zuhauf aufgetischt wird.

Jiri Valter "The Boss himself" ist das einzige Originalmitglied der Tschechen und kann auch mit der momentanen Mannschaft ein tiefgängiges und besonders vielseitiges Gesamtwerk vorweisen. Die Vielseitigkeit von Root wird sämtlichen Pseudo-Metallern ordentlich vor die Füsse pinkeln, da diese zu oft Metal wegen ihrer stumpfen Brutalität hören, aber Metal ist eben doch viel mehr. Was King Diamond im Westen Europas darstellt, ist dies im Gegenzug The Boss für den Osten, der personifizierte Satanismus und Okkultismus, fernab von dem üblichen Black Metal Geseier der Mehrzahl von Black Metal Profilanten.

Dieses Konzeptalbum über Dämonen macht die dreiviertel Stunde locker zu einer überaus intensiven Kurzweiligkeit, denn alle 13 Songs sind gespickt mit frischen durchdachten Merkmalen die eben nicht wie bei den meisten Bands heutzutage ausgelutscht und platt gefahren sind. Der Opener "Black Dove & White Raven" eröffnet sofort mit einer düsteren und feinen Akustiknummer das aktuelle Album "Daemon Viam Invenient". Root lassen von Anfang an nichts unversucht den Maniac durch die Mixtur aus perfekt arrangierten Songs in Verbindung mit der variablen, heroisch und rauen Stimme von The Boss in ihren Bann zu ziehen. Die Ziele gehen sicher postwendend auf und Root haben sich mit dieser neuen Platte erneut in ihrer Einzigartigkeit bestätigt. Sind Songs wie "Human" oder "Who`re They?" richtig fixe Aggressionsrotationen weisen dagegen "She" oder eben "Awakening" und das groovige "Immortals" ganz andere Breiten auf. Das Qualitätslevel zeigt nach oben so schnell keine Grenzen und bringt mit dieser Hammerscheibe ein Album zu Tage, das der ganzen stumpfen Daseinskraft einer uninspirierten Massentauglichkeit den Stinkefinger zeigt. Volles Rohr auf das Ohr!




Tracklist:


01.Black Dove & White Raven
02.Human
03.She
04.Who’re They?
05.Awakening
06.Immortals (Tears Of Stone)
07.Strange Beauty Of Fright
08.And They Are Silent
09.Sonata Of The Chosen Ones
10.What Will Be Next
11.Hope Dies At Last
12.A Good Affair Turned Up
13.We Shall Never Surrender


Bandkontakt:


http://www.rootan.cz

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king khanate

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