Nefarium - Haeretichristus (2008)

NefariumStil: Black Metal

Label: Agonia Records

Punkte: 11/13

Spielzeit: 35:03

Bereits 1999, zwei Jahre nach Gründung der Band, brachten die Italiener ihr erstes Demo auf den Markt. Nach der 7" und der Debut CD, "Praesidium", liegt mir nun der zweite Longplayer von Nefarium vor. Dieser wurde im Omega-Gates Studio aufgenommen. Der Mix folgte allerdings im Hitfire-Studio in Schweden. Und weil man schon mal so hoch im Norden war, bat man auch gleich zwei Musiker darum ein wenig von ihrem Können bei zusteuern. Zum einen ist da Chaq Mol von Dark Funeral, der bei den Liedern "Merchants of Hope" und "An old Black Cage" in die Saiten schlug, und dann hätten wir noch Infaustus von Setherial, der bei "Sin of Apostle" ein paar Gesänge beisteuerte.

An den Gastmusikern sieht man auch sofort, welcher Musikrichtung die Italiener frönen. Es ist der rasende Black Metal dem sie sich verschrieben haben. Ohne viel drum herum kommen sie sofort auf den Punkt, knüppeln munter darauf los, fiedeln auf der Gitarre Melodien runter, dass es gerade so eine Freude ist und verarbeiten nur sehr, sehr, sehr selten Breaks oder Slow-Downs. Und wenn, dann sind diese absolut nicht der Rede wert. Und trotz alle dem gefällt mir die Scheibe verdammt gut. Normalerweise ist mir solches zu langweilig, aber Nefarium schaffen mit ihren Gitarren etwas, das einen immer an der Stange hält. Worüber die Jungs auch froh sein können ist der gute Sound. Wenn nicht alles so schön differenzierbar und druckvoll aus den Lautsprechern schallen würde, hätte man wahrscheinlich keine Lust 35 Minuten High-Speed zu hören. Lediglich der Gesang hätte etwas lauter und fester sein können.

Worum es in den Texten geht, sagt der Album-Titel schon ganz gut aus, Pro Satanas, against Christanity. Eigentlich das, was man sich von einer Band wie dieser erwartet. Die Texte sind allerdings nur sehr schwer zu lesen. Die Schrift selbst könnte man ja noch ganz gut entziffern, aber dass die Buchstaben zum Teil fast übereinander liegen schlägt sich dann etwas negativ nieder. Aber was soll es, die Musik ist echt geil und es gefällt mir nur selten solch rasende Knüppelei. Fans dieses Genres können da fast schon Bedenkenlos zugreifen.




Tracklist:


01. Lucifer's Betrayal
02. The Damned Descent
03. 136 Bastard Priests Murdered
04. Merchants Of Hope
05. Doctrina Haereticorum
06. Thirty Coins Of Judas
07. An Old Black Cage
08. Sin Of Apostle
09. Episcopal Whip


Bandkontakt:


http://www.nefarium.org/

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