Nabaath - Back Of Beyond (2008)

NabaathStil: Black Metal

Label: SoulFlesh Collector

Punkte: 9/13

Spielzeit: 35:25

Mit Nabaath stellt dieser Tage eine der stärksten russischen Black Metal-Bands ihr Debut auf den schwermetallischen Prüfstand.
"Back Of Beyond" ist der klangvolle Name des Werkes und kündigt, wenngleich dies angesichts des nicht wirklich originellen Titels nicht zwangsläufig voraussehbar war, schwarzmetallische Kost der Oberklasse an.

Zunächst müht man sich mit einem melodischen Intro ab, welches man sich natürlich hätte sparen können - der Vollständigkeit halber hat die Einleitung jedoch ihre Daseinsberechtigung.
Gleich mit dem ersten Lied schlägt die Stimmung dann urplötzlich um in brachialen Black Metal der mitteleuropäischen Art, der zwar viele urwüchsige Ansätze verpackt, aufgrund seiner Offenheit gegenüber anderen Spielarten aber als recht modern zu kategorisieren ist.
So mischen Nabaath auch Elemente aus Rock, Death und Thrash in ihr schwarzes Süppchen, was dem Gesamtwerk äusserst gut zu Gesicht steht und das Tonmaterial reif und ausgegoren erscheinen lässt.
Das Rad wird hier logischerweise nicht neu erfunden, dennoch ist es eine Freude für die geplagten Trommelfelle neben dem typischen Black Metal-Geschrammel auch hin und wieder das eine oder andere deathige Riff oder thrashige Drum-Attacken zu vernehmen.
Auch der Gesang weicht gelegentlich vom blanken Gekreische ab und plänkelt gediegen durch diverse Experimentalebenen.
Nicht Fisch nicht Fleisch ist die Produktion, die beim ersten Hinhören zwar einen hochwertigen Eindruck macht, beim zweiten Hinhören aber durchaus Schwachpunkte durchblitzen lässt - so kann die Schlagzeug-Spur nicht als gelungen bezeichnet werden, da die Drums mal zu blechern mal zu dröhnend in die Konserve gepresst wurden.

Jeder, der nicht nach dem Haar in der Suppe sucht, darf sich bei "Back Of Beyond" über ein überdurchschnittliches Black Metal-Album freuen, das vielen Major-Veröffentlichungen zumindest partiell paroli bieten kann.
Hier paart sich sehr ansprechendes Songwriting mit gelungener Instrumentierung - was will man mehr?
Die Spielzeit befindet sich mit fünfunddreissig Minuten auch im akzeptablen Rahmen, also:
Reinhören.
Es lohnt sich.




Tracklist:


01. Lunar Cult
02. Ceaep
03. White Angels' Wings
04. Sunset And Sunrise At The Back Of Beyond
05. Gibel Svetloi Epohi
06. Eternal Silent Forest Of Frost
07. Isjezaya V Bezdonnoi Mgle
08. Brink Of Ruin


Bandkontakt:


http://www.nabaath.com

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