Nebiros - Kurwa Satana (2008)

NebirosStil: Black Metal

Label: No Colours Records

Punkte: 8/13

Spielzeit: 37:19

Knüppeldick kommt es aus den Lautsprechern wenn man die erste offizielle Scheibe des Trios einwirft. Seit 1999 hat man drei Demos an die Dunkelheit der Welt gebracht, welche gerne mit den zwei hauptagierenden, Solvernus und Blachur in voller Bemalung geschmückt waren. Ein zusätzlicher Gitarrist, Rozpul, scheint extra für das Album rekrutiert worden zu sein und man hat das Corpsegepainte abgelegt, um optisch etwas mehr in eine thrashigere Richtung zu gehen und auf das Cover, ausser dem obligatorischen Ziegenbock mit Pentagramm, auch gleich vier hässliche Nonnen mit Gewehren gepackt. Die sollen wahrscheinlich die Huren Satans darstellen, wie der Name der CD schon sagt.

So viel sei zum optischen gesagt. Musikalisch geht es sehr schnell zu Werke, wobei nicht nur auf Teufel komm raus geknüppelt wird, sondern auch Doppel-Bass und andere schnelle Spielarten am Schlagzeug zum Einsatz kommen. Aber immer straight nach vorne und das kommt auch ganz gut an. Da können die Gitarren-Riffs noch so Standard und einfallslos sein, man lässt es im Hintergrund laufen und schüttelt ein wenig die Mähne dazu.
Blachur keifft auch ganz ordentlich dazu und versprüht damit eine Menge Hass, was zumindest ein Gefühl mit in die Musik bringt.

Aber auch Mid-Tempo kommt hin und wieder zum tragen, wenn auch, wie in "Otchlan Marnosci", mit manch komischen Takt versehen. Das bringt dafür Abwechslung und lenkt den Hörer hin und wieder auf die Musik.
Das eigenwilligste Stück mit den besten Melodien ist aber "Pomiedzu Swiatlem a Ciemnoscia", wenn auch dieses eher einfach gehalten ist. Den Preis für den schönsten Schlagzeugbeat hat allerdings das kurze Zwischenstück "Chrom" verdient, welches mit dem, ebenfalls sehr kurz geratenem, "Brain Damage" zusammenhängt.

Also was soll ich sagen? Die Jungs erfinden nichts neu, sie perfektionieren auch nicht gerade den Old School Black Metal, sie bringen aber auf simple Art und Weise recht gute Stücke auf die Scheibe, welchen irgendwie Leben eingehaucht wurde. Mir gefällt sie zwar ganz gut, ich habe aber so viel ähnliches im Regal stehen, dass ich sie mir nicht kaufen würde. Fans des Genres sollten aber trotzdem mal rein hören.




Tracklist:


01. Pluje Krwia
02. Testament
03. Lawina Zgubu
04. Zatrata
05. Otchlan Marnosci
06. Obraz Pustki
07. Pomiedzu Swiatlem a Ciemnoscia
08. Chrom
09. Brain Damage
10. Bezlitosnu

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Tom

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