October Falls - The Womb Of Primordial Nature (2008)

October FallsStil: Folk Black Metal

Label: Debemur Morti Productions

Punkte: 12/13

Spielzeit: 38:11

Black Metal gepaart mit Folk Rock ist ein Gemisch, das auf die richtigen Geschmäcker treffen muss, um seine Wirkung voll entfalten zu können.
Mir persönlich sagt ein solches Gebräu hin und wieder durchaus zu, daher war ich auch nicht abgeneigt, das neueste Werk von October Falls anzutesten, welches den Titel "The Womb Of Primordial Nature" trägt und volle Kanone in die Folk Black-Kerbe schlägt.

Schnell fällt mir auf, dass "The Womb Of Primordial Nature" nicht ohne Grund mit einem Wolf als Covermotiv versehen worden ist.
Unverkennbar machen October Falls nämlich da weiter, wo Ulver seinerzeit mit "Nattens Madrigal" besser aufgehört hätten - und diese Marschrichtung steht ihnen wahrlich nicht schlecht zu Gesicht.
Flink und behende werden ansehnliche Bauten aus Pagan Metal und Folk Rock auf einem griffigen Black Metal-Fundament errichtet, wobei die konsequente Ausgewogenheit dieser Elemente niemals aus den Augen gelassen wird.
Wunderbare Passagen aus getragenen Melodien, die bisweilen einer Akustikgitarre entlockt werden, laden zum Träumen ein, ehe es tonnenschwere Riffs sind, die den Bogen vom Diesseits ins Jenseits und vom Traum zur düsteren Realität schlagen und den Hörer ins längst noch nicht abgestandene Wechselbad der Gefühle stossen.
Gebannt verfolgt man den Weg des einsamen Wolfes und begleitet seine Reise knappe vierzig Minuten lang, bevor man nach dem letzten Ton von "The Womb Of Primordial Nature" den Absprung vom Rande dieser Welt aus Mythen und Dichtungen schaffen kann.
Immer wieder möchte man den von kreischender Stimme vorgetragenen Erzählungen lauschen, immer wieder eintauchen in diese düstere Welt, die von herrlich klarer Klangkunst so einmalig in Töne gefasst wird.
Immer wieder möchte man auf der Fährte des Wolfes wandeln, einer scheinbar hoffnungslosen Zukunft entgegen...

Es mag Leute geben, denen "The Womb Of Primordial Nature" kompositorisch zu ausgelutscht und instrumental zu gezügelt daherkommt.
Ich hingegen kann am neuesten Werk von October Falls keine Schwachpunkte ausmachen.
Die Finnen haben mich mit ihrer Musik voll erwischt und können sicher sein, dass ich noch viele Wochen und Monate an ihrem Haken zappeln werde.
Schlichtweg spitzenmässig, was das Trio da auf die Beine gestellt hat; eine nachdrückliche Kaufempfehlung an alle, die sich für das Genre des Folk Black Metal begeistern können!




Tracklist:


01. I
02. II
03. III
04. IV


Bandkontakt:


http://koti.welho.com/mlehto4/of/of.html

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bisherige Kommentare:

Kommentar von Isa:
Ein absolut geniales Album! Fesselt von der ersten Sekunde an bis zum Schluss.
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