Demonizer - Triumphator (2008)

DemonizerStil: Black/Thrash Metal

Label: Folter Records

Punkte: 9/13

Spielzeit: 44:44

Die Belgier Demonizer haben im Sommer ihr nunmehr drittes Werk vorgelegt, welches auf den Namen "Triumphator" hört. Geboten wird Black/Thrash Metal - dies verwundert weniger, wenn man bedenkt, dass deren ehemaliger Sänger bei Zwartketterij die Bassposition einnimmt. Trotzdem gibt es musikalisch nicht allzu viele Parallelen...

Demonizer fahren nämlich in deutlich höheren Gängen - der Black Metal hat hier eindeutig grössere Anteile! Könnte man bei Liednamen wie "Alcoholic", "Terror, Chaos, Bloodlust, Death" oder "Bestial Ejaculation" noch an typischen Black/Thrash denken, belehrt einen die Musik dann recht schnell eines Besseren. Blast Beats en masse, dunkelste Riffs und das in der Regel sehr hohe Tempo lassen die Thrash-Anteile eigentlich fast auf die Soli und recht kurze Stellen schrumpfen. Was jetzt aber keine Kritik darstellen soll - denn so kommt ein wahrlich explosives Album zustande! Werden die Schwarzstahlanteile rausgenommen, dann in der Regel an der richtigen Stelle.
Die Produktion ist für ein Album dieses Genres übrigens erstaunlich gut geworden. Normalerweise rumpelt, rauscht und poltert es in dem Bereich ja an allen Ecken und Enden, "Triumphator" dagegen tönt sehr klar und druckvoll aus der heimischen Anlage - inwieweit man das als gut oder schlecht empfindet, liegt natürlich im eigenen Ermessen.

Nach all dem Lob müssen aber auch die Schwachstellen der Platte angesprochen werden. Sucht man atmosphärischen Black Metal, ist man auf verlorenem Posten. Die Texte sind mir nicht zugänglich, ich denke aber, dass diese nicht mit den Grössen der Sparte mithalten können, um es mal vorsichtig auszudrücken. Sonderlich innovativ ist die ganze Chose natürlich auch nicht, aber mal ganz ehrlich - wer erwartet das?

So, bleibt also noch das Fazit. Also mir persönlich hat lange keine Knüppelscheibe mehr so gut gefallen - hier werden keine Gefangenen, geschweige denn Kompromisse oder Experimente gemacht. Wenn man seine Schwerpunkt jedoch eher in Richtung Atmosphäre setzt, verpasst man hier eigentlich nichts. Nur so viel: Hätte ich das Album nicht, könnte ich trotzdem ruhig schlafen, aber für zwischendurch ist es immer wieder gut. Ich denke, hiermit ist eigentlich alles gesagt und jeder sollte nun entscheiden können, ob ihm "Triumphator" zusagt oder nicht.




Tracklist:


01. Terror, Chaos, Bloodlust, Death
02. Alcoholic
03. The Wolf Inside
04. Triumphator
05. Bright The Stars Must Shine Tonight
06. Purity In Legacy
07. Into The Dark Void
08. Let Them Hate
09. Bestial Ejaculation

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