Guillotine - Blood Money (2008)

GuillotineStil: Thrash Metal

Label: Pulverised Records

Punkte: 7/13

Spielzeit: 41:09

Und die Thrash-Revival-Welle geht in eine neue Runde, obwohl neu nicht ganz richtig ist, denn mit "Blood Money" halte ich das Zweitwerk einer Band in Händen, die schon seit 1995, also seit 13 Jahren, existiert und 1997 ihr Erstwerk produzierte. 10 Jahre Pause im Hause Guillotine also, aber gut Ding will ja bekanntlich Weile haben. Die Frage ist nur, wie gut das Ding tatsächlich geworden ist.

Naja, ich kann euch von vornherein beruhigen, ihr könnt schön brav auf euren Plätzen bleiben, hier gibt es absolut nichts, was nicht schon gehört wurde und ein Meisterwerk ist es auch nicht.

So wie die meisten Veröffentlichungen hat auch dieses Album seine Höhen und Tiefen und weite Teile die einfach weder auffallend schlecht noch auffallend gut sind. Stiltechnisch orientieren Guillotine sich, wie man schon anhand des Titels ihres ersten Albums "Under the Guillotine" vermuten kann, an Thrash-Giganten wie Kreator und Destruction. In manchen Stücken werden besonders diese beiden Einflüsse dermassen überdeutlich, dass die Stücke schon mehr wie Kopien anmuten.

Die Instrumentalarbeit auf "Blood Money" ist insgesamt sehr durchschnittlich, wobei es auch einige nette Ohrwurm-Riffs gibt, so wie z.B. in Skeleton City, ein Stück dass übrigens insgesamt auch vom Gesangspart her sehr hervorsticht und wohl das beste Stück der Scheibe darstellt. Traurig ist nur, dass dieses Stück somit als eine Art glänzender Edelstein in einer riesigen Pfütze belanglosen Matsches steckt, aber dennnoch als Beweis dafür dient, dass alles sehr viel besser hätte sein können.
Auch wirken die anderen Stücke irgendwie relativ lieblos und schnell zusammengebastelt, was meiner Meinung nach nicht nötig gewesen wäre, schliesslich hat man sich mit dem Album ganze 10 Jahre Zeit gelassen. Da hätte man auch noch ein bisschen am restlichen Material feilen können und die Scheibe wäre bedeutend interessanter geworden.

Alles in allem liegt mit "Blood Money" ein ziemlich durchschnittliches Werk vor, das, wie man an der einen oder anderen Stelle auch merkt, sehr viel besser hätte sein können. Hoffentlich wird das nächste Machwerk von Guillotine besser, Raum für Verbesserung ist auf jeden Fall da, das Potenzial dafür ebenso.




Tracklist:


01. Insane Opression
02. Rebellion
03. Insanity
04. Liar
05. Die/Live?
06. Skeleton City
07. Madness
08. Dying World
09. Welcome To Dying (Death, Destruction And Pain)
10. War
11. Our Darkest Day
12. Blood Money


Bandkontakt:


http://www.myspace.com/guillotine2007

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bisherige Kommentare:

Kommentar von ticino1:
Revival Welle ist richtig ausgedrückt. Wären sie bloss bei der 1997 Platte geblieben. Die war auch nicht wirklich speziel, aber immerhin ein starkes Brett la Kreator.
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