Fleshcrawl - Soulskinner (2004)

FleshcrawlStil: Death Metal

Label: Metal Blade

Punkte: 11/13

Spielzeit: 43:26

Nach der bisherigen Steigerung von Album zu Album waren die Erwartungen an "Soulskinner" extrem hoch. Und eines kann ich vorab schon versprechen: Die Schweden Deather haben es geschafft, den Erwartungen stand zu halten, wenn nicht gleich diese zu übertreffen! Der nun sechste Longplayer beginnt gerade mit dem absolut genialen Titeltrack. Alleine in diesem kleinen Meisterwerk lassen Fleshcrawl sämtliche ihrer Trendmarks und Stärken einfliessen und stellen alles bisherige Material in den Schatten.

Gleich darauf kommt dann schon das absolute Highlight der Scheibe: "Dying Blood"! Ein absolut brutaler Banger in bester Bolt Thrower Manier der wirklich alles niedermacht. Hierbei wird zugleich sämtliche Konkurrenz in Grund und Boden gespielt! Genial! Mit dem etwas grindigen "Breeding The Dead" wird das Gaspedal wieder ordentlich durchgetreten und wieder geblastet, was das Zeug hält. Gleich anschliessend hauen Fleshcrawl noch einen drauf und knallen uns mit "The Forthcoming End" ihren bisher melodiösesten Song überhaupt vor den Latz. Zermalmende Gitarrenriffs, gepaart mit unglaublichen Melodien, welche einem Gänsehaut über den Rücken jagen und über Tage hinweg im Gehör hängen bleiben. Nun, an dieser Stelle kann ich einfach nur noch mit einem Dauergrinsen der Scheibe entgegen wirken, denn so was von intensiv, melodiös, zugleich brutal und vor allem vielseitig hatte ich mir "Soulskinner" nie und nimmer vorgestellt.

Mit "Deathvastion" und "Legions Of Hatred" haben sie dann wieder schnelle Riffgewitter la "As Blood Rains From The Sky" parat und knüppeln bis zum Schluss nochmals ordentlich durch. Nun, wie könnte es anders sein, Fleshcrawl haben auch auf "Soulskinner" wieder einen Song gecovert. Diesmal haben sie sich "Metal Gods" der Metal Dinos Judas Priest ausgesucht. Absolut genial, wie anhand kleinen Veränderungen und den amtlichen Growls von Fronttier Sven aus dem Metal Klassiker ein brutales Stück Musik gemacht wurde, ohne jedoch total vom Original abzuweichen. Was die Jungs hier schlussendlich beinahe superb geschafft haben, ist endlich eine abwechslungsreiche und absolut kurzweilige Scheibe einzuhämmern. Wobei sie sich meiner Meinung nach beinahe selbst übertroffen haben. Liebe Konkurrenz, die Messlatte liegt verdammt hoch!




Bandkontakt:


http://www.fleshcrawl.de

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