Hammer Of Gore - Uglified (2012)

Hammer Of GoreStil: Death Metal

Label: Eigenproduktion

Punkte: 11/13

Spielzeit: 38:40

Vom Sauerland her schallt der Szene ein Debüt entgegen, dass dem Todesblei gerechter wird, als es manche alteingesessenen Szenegrössen mit ihren x-ten immer gleich klingenden Veröffentlichungen heute noch werden können. Hammer Of Gore spielen traditionellen Death Metal der harten Sorte.

Spielraum für Kritik lassen die Jungs nicht grossartig – zumindest aus der Perspektive des Genres selbst. Sänger Max gutturiert wie ein Vollprofi und gurgelt uns was vor, dass sich einem die Nackenhaare aufstellen. Die Gitarren begnügen sich mit simplen Riffs, die zwar keinen Ohrwurm-Charakter haben, aber dafür in ihrer tief angesiedelten Tonlage brutal reinhauen. Gepaart mit einem wumsigen und treibenden Schlagzeug ergibt sich ein äusserst angenehmes Gesamtbild. Nicht selten fühlt man sich beim Hören an alte Suffocation erinnert, so sehr gleiten die rauen Gitarrensounds bereits ins Grindgebiet hinüber. Wenn die Vierertruppe dann noch den thrashgenährten Groovepegel bis zum Anschlag dreht (u.a. "Worship The Kill" & "Splatter And Beer"), schreien die Beine und Fäuste des geneigten Hörers schier nach einem deftigen Moshpit. Geil!

Wenn dann spätestens in "Secondhand Life" der Blastcommander Thomas seine Glieder zappeln lässt um uns die Fresse auf Vordermann zu kloppen, dürften die letzten Schlaffsäcke ihre Sitzplätze verlassen um sich der Klopperei anzuschliessen. Was Hammer Of Gore besonders macht ist neben dem extremen Groovefaktor, der die Scheibe nicht so schnell langweilig machen dürfte, das äusserst dynamische Tempo. Genau hier liegt jedoch noch die Problematik, zumindest für meinen Geschmack werden herzhafte Thrash-Passagen zu kurz gehalten und das eine oder andere zerstörerische Death-Geballer von plötzlichen Beatdowns unterbrochen. Das dürfte wie gesagt allerdings Geschmackssache sein. Grundsätzlich legen die vier Knaben aus dem Sauerland hier ein vielversprechendes Album vor, das in seiner Glorie nicht nur durch den Faktor unterstützt wird, ein Debütalbum zu sein, sondern sich auch musikalisch bald zu einem ganz heissen Tipp in der hungrigen Death Metal-Szene entwickeln dürfte. Satte 11 Punkte.




Tracklist:


01. Stump
02. Zombies In The Morgue
03. Delete Your Brain
04. Worship The Kill
05. Desire To Rot
06. Secondhand Life
07. Bonesaw
08. Eaten By Parasites
09. Splatter & Beer
10. Hammer Of Gore
11. Cannibalistic Shitlover
12. Prenatal Alcoholic



Bandkontakt:


https://www.facebook.com/hammerofgore

Ähnliche Bands

PuteraeonThe GrotesqueryGrand Supreme Blood CourtAtomwinterFuneral Whore

Kommentar schreiben


Du musst eingeloggt sein, um einen Kommentar zu schreiben.
Bist du noch nicht registriert? Du kannst dich hier gratis registrieren.

Netzwerke


Nutzerwertung

Bitte loggen Sie sich ein, um abzustimmen.

Bisher haben 1 Leute mit durchschnittlich 10.0000 Punkten abgestimmt

Verfasser

Autor
Schlaf

Bookmark setzen

 @ to Google Bookmark  @ to bloglines  @ to newsgator  @ to digg  Bookmark @ del.icio.us  Bookmark @ Mister Wong  Bookmark @ isio.de  Bookmark @ reddit  Bookmark @ blinklist  Bookmark @ technorati  @ to blogmarks

Toolbox

Artikel Drucken Artikel Drucken
Artikel Kommentieren Kommentieren
Artikel zu Favoriten Zu Favoriten
>> Anmeldung nötig

Partner



© Schwermetall.ch