Helangår - Evening in Valhalla (2004)

HelangårStil: Epic Metal

Label: Eigenproduktion

Punkte: 8/13

Spielzeit: 71:18

"Evening in Valhalla" erzählt von der Ragnarök Saga, dem nordischen Untergang. Wikinger, Loki, Thor und weitere Figuren der Mythologie finden in den Erzählungen ihren Platz, bis hin zur Streifung der Schöpfungsgeschichte der Bibel. Die Atmosphäre des Silberlings ist aufgrund des Inhalts der erzählten Geschichte melancholisch und dunkel gehalten. Verschiedenste Emotionen werden sowohl in den langsamen wie auch in den schnellen Parts vermittelt...

Verpackt werden die Erzählungen in epischen Metal. Über Akustikballaden bis hin zu kraftvollen Songs mit stimmungsvollen Melodien befindet sich alles auf dieser Scheibe. Langsame und schnelle Rhythmen und Riffs wechseln sich ab. Auch akustische Gitarrenklänge und Keyboardmelodien kommen zum Zuge. Doch diese Keyboardmelodien sind teilweise zu stark im Vordergrund und klingen an dieser Stelle sehr "billig".

Der Gesang ist in mittlerer Tonlage gehalten, mal ruhig und mal aggressiv. Neben gesprochenen Zwischenparts und cleanem Gesang bekommt man auch Gekreische und Chorgesang zu hören. Vor allem diese hymnischen Chorpassagen wirken sehr heroisch und erinnern an die alten Wikinger. Einzelne Refrains sind so eindringlich, dass sie einem überhaupt nicht mehr aus dem Kopf gehen. Eine weibliche Stimme erklingt nur einmal bei "Nida Mountains". Doch meiner Meinung hätte man dies besser weggelassen bzw. jemanden anderen ausgewählt: Die Stimme wirkt weder überzeugend noch emotional berührend.

Ein weiterer negativer Punkt ist die Produktion. Sie ist nicht ausgefeilt und es mangelt an der Ausdruckfähigkeit gewisser Instrumente. Dieser Mangel ist jedoch von Lied zu Lied unterschiedlich stark ausgeprägt, wie wenn Helangår sich bei einigen Tracks mehr Mühe gegeben hätten als bei anderen. Dass der Gesang nicht immer ganz perfekt ist, ist nicht wirklich störend, denn wie bereits erwähnt, gibt dies eine gewisse Nähe zu den Wikingern. Doch die Fehler im musikalischen Bereich müssten vermieden werden: Manchmal ist leider das eine oder andere Instrument bei Übergängen nicht im Rhythmus und das Musikalische wirkt unsauber. Aber an dieser Stelle muss noch gesagt werden, dass dieser Makel nicht die ganze Freude am Hören des Silberlings verdirbt.

Durch die Vielseitigkeit des Werkes ist es nicht eine CD die man nach dem ersten Mal Hören verstauben lässt. Immer wieder entdeckt man Neues und man versucht die Erzählung mitzuerleben und nachzuvollziehen. Langweilig wird es einem dabei nicht so schnell!




Tracklist:


01. Departing For Midgard
02. Ragnarøk
03. The First Sign
04. Baldrs Draumar
05. Proclaiming The End
06. Nida Mountains
07. Unavoidable Fate
08. The Sinner
09. Darkness In My Mind
10. Farewell Valhalla
11. Mother Earth
12. Numb With Cold
13. The Asens Death
14. Lament Of Mankind
15. Nifelheim
16. Hommage To The Beast
17. At The Battlefield
18. Angels Of Death
19. Spring
20. The New World
21. And We Failed...


Bandkontakt:


management@helangar.de
http://www.helangar.de


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