Forefather - ours is the Kingdom (2004)

ForefatherStil: Pagan Metal

Label: Karmageddon Media

Punkte: 10/13

Spielzeit: 60:41

Es waren einmal zwei unverwüstliche Brüder, die sich in mitten der Kapitalkultur und Konsumgeilheit einen eigenen Weg gesucht haben. Athelsan und Wulfstan - so werden sie gerufen - leben gedanklich in einem Zeitraum zwischen 449 und 1066 nach Christus auf den britischen Inseln. Damals, zur Gründerzeit Englands, waren die Sitten noch rau und die Naturpracht noch intakt. Der Wille ihre Vorfahren zu ehren und Geschichten der Wurzeln der englischen Nation zu verkünden, brachte die beiden vor sieben Jahren dazu, Forefather zu gründen. Seither haben sie ihren Stil - er soll hier Anglo-Saxon Metal genannt werden - in vier Veröffentlichungen stark verfeinert und holen nun mit ihrem Fünftling zu einem mächtigen Rundumschlag aus.

Dass die Bezeichnung Anglo-Saxon Metal nicht einfach ein billiges Wortspiel zur zwanghaften Differenzierung von anderen Bands ist, zeigt sich schon bei den ersten Takten des Klangspiels. Forefather wissen, wie Eigenständigkeit geschrieben wird. Athelsan und Wulfstan haben es auf "ours ist he Kingdom" geschafft, über eine Art von Musik zu erschaffen, die nur selten an andere Bands erinnert. Wenn dies dann trotzdem einmal der Fall ist, dann sind positive Vergleiche mit Grössen des epischen Viking und Pagan Metals wie Vintersorg oder Enslaved berechtigt, aber auch Bands wie Ancient Rites oder Virgin Steele können genannt werden. Die hymnische Mischung aus klassischem Metal und Pagan/Black Metal Anleihen ist überaus gelungen und widerspiegelt sich nicht nur in der Gitarrenarbeit, sondern auch im alternierend sauberen oder geschrieenen Gesang. Nicht selten animiert diese Kombination zum Mitsingen der stolzen Hymnen.

Wenn es zu "ours is the Kingdom" überhaupt Kritikpunkte gibt, dann dürften sie bei den Trommelklängen am angebrachtesten sein. Diese sind wohl synthetischen Ursprungs und damit auch reichlich steril. Glücklicherweise fällt dies auf Grund der dominierenden Gitarrensalven nicht ins Gewicht. Und so können uns die Briten in ihre angelsächsische Welt entführen und behalten einem auch nach dem Abklingen des letzten Songs noch in ihren Fängen.




Tracklist:


1. The shield-wall
2. Ours is the kingdom
3. Proud to be proud
4. The golden dragon
5. Smashed by fate
6. The sea-kings
7. To the mountains they fled
8. The folk that time forgot
9. Threads of time
10. Keep marching on
11. Rebel of the Marshlands
12. Wudugast


Bandkontakt:


ForefatherFyrd@aol.com
http://www.members.aol.com/forefatherfyrd/

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