Hypnos - The Revenge Ride (2001)

HypnosStil: Death Metal

Label: Morbid Records

Punkte: keine Wertung

Spielzeit: 35:23

Herrschaftszeiten! Wo die vier Tschechen Bruno (vocals, bass), Pegas (drums) und David (guitars) hindeathen, da wächst unter Garantie auch für längere Zeit kein Gras mehr. Kein Wunder eigentlich, denn man wird sicherlich nie aufhören, Hypnos mit den Landsleuten von Krabathor zu vergleichen, besonders deswegen, weil Bruno von den Krabathorleins gegangen (worden) war, nachdem Christopher und Skull zusammen mit Speckmann von Master beim Martyr Projekt eine innerbetriebliche Freundschaft geschlossen hatten, worauf der Eine bei Krabathor reinkam und der Andere dementsprechend rausflog. Hypnos müssen sich natürlich nun gegen die tschechischen Kollegen behaupten (Pegas war ja immerhin auch einmal bei Krabathor gewesen), was sie bisher mit einer selbstbetitelten Mini CD und dem "Debut In Blood We Trust" (beide im Jahre 2000 veröffentlicht) versucht hatten. Das ist ihnen eigentlich gar nicht mal so schlecht gelungen.

Aber nun zu "The Revenge Ride". Doublebassgewitter, Uptemposlots, Blastbeats und einige kurze Midtempogrooves prügeln sich unter einer satten Produktion von John Harris (u.a. Sodom, Sepultura, Kreator, Voivod) an Euch vorbei. Aufgenommen wurde dieses Teil übrigens in den legendären Morrisound Studios, Florida. Von melodic Death sind Hypnos dementsprechend auch ganz schön weit weg, frönen sie doch lieber recht old-schooligem Material und gehen mit dem harmonischen Element äusserst sparsam um.

Doch kommen wir auf den Punkt. Nach einem kurzen Intro setzt sich der brachiale Opener "Crystal Purity" langsam und mächtig in Bewegung, um schon nach kurzer Zeit heftigst auf Euch niederzuprasseln. Gegen Mitte des Tracks werdet Ihr mit einem hervorragenden Gitarrensolo versorgt - 'ne super Sache bis dahin. Bruno's kräftige Vocals bewegen sich zunächst in unsäglichen Tiefen. Dass er ebenfalls schmerzvolle Schreie ausstossen kann, lässt der imposante Frontmann zunächst noch im Dunkeln, aber schon beim folgenden "Evil Awaken" beweist er, dass sich diese wunderbar mit seinen tiefen Growls kombinieren lassen. "Evil Awaken" ist ein echter Mördertrack, der mit sämtlichen Tempovarianten spielt und auch den härtesten Death Metaller weichklopft. Eine Beschreibung übrigens, welche auf die meisten Titel dieses Albums zutrifft. Songs, die etwas speziell auffallen, sind "Journey Into Doom" (schnelle Doublebassdrums treffen auf schleppende Gitarrenriffs und zweistimmige Leads), "Endorsed By Satan" (melodic Highspeedgranate mit pfiffigem Heavy Metal Solo) und "I Am The Wind" (düster melodischer Midtempokracher mit einem flüsternden Bruno, ungewöhnlich aber dennoch faszinierend).

Wer also herben Death Metal der alten Schule mag und nichts gegen kurze Auflockerungsübungen hat, ist bei diesen Tschechen genau an der richtigen Stelle. Krabathor werden sich vorsehen müssen ...




Tracklist:


01. Raven's Opera D'Moll
02. Crystal Purity
03. Evil Awaken
04. Regicide
05. Journey Into Doom
06. Endorsed By Satan
07. Spider-Werk
08. I Am The Wind
09. Lost
10. Heroism Of New Era



Bandkontakt:


bruno-hypnos@post.cz
http://www.hypnos.cz/

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