Slaine - NON (2002)

SlaineStil: Death Metal

Label: Eigenproduktion

Punkte: 10/13



Es ist nun schon bald vier Jahre her, seit dem Slaine das erste mal mit einer CD auf sich aufmerksam gemacht haben. Nach "Portal" melden sich Slaine nun also mit "NON" zurück. Währenddem die Jungs damals noch klar und eindeutig Death Metal spielten, fällt es heute nicht mehr ganz so einfach, die Musik zu klassifizieren. Nicht nur die Riffs sind komplexer geworden und die technischen Fertigkeiten höher, nein, es sind auch noch ganz neue Elemente zum Death Metal, der aber immer noch Hauptbestandteil der Musik ist, hinzugekommen.

Vor allem einige sehr wilde und verspielte Passagen tragen dazu bei, dass "Everlasting" nicht als old school zu bezeichnen ist. Trotzdem erfüllt der erste Song klare Death Metal Kriterien, wie zum Beispiel eine grosse Portion Aggressivität, die zusammen mit den melodischen Ohrwurmpassagen den typischen Slaine-Sound ergeben.

"Doodwegen" erzählt dann eine holländische Sage, über uralte Pfade auf denen sich Geister als Tiere zeigen und so ihre Jagt auf Sterbliche beginnen. Es ist einer der besten Songs der CD, vor allem wegen dem Chorus, der mich schon beim zweiten Durchlauf fast umhaute. Auch hier gibt es moderne Teile: ein fast schon funkiger Zwischenteil, der die Aggressivität des darauf folgenden Refrains noch herausstreicht. Trotzdem wird hier der eine oder andere Puritaner kritische Aussagen machen.

Wie beim vorherigen Song ragt auch bei "The Mountain Spirit" der Refrain heraus. Dieser Song zeigt die ganze Bandbreite von Slaine: Soli, aggressive Midtempoparts, eingängiger Refrain, schrägere Teile und so weiter. "Soul's Recovery" ist leider schon der letzte reguläre Song von "NON". Er ist teilweise ziemlich schnell, fällt aber von der Eingängigkeit her etwas von den anderen Songs ab.

Und dann ist noch der gesangslose Bonustrack: Da scheinen die Jungs nochmals alle Einflüsse auf sich einwirken lassen haben, denn von progressiven bis punkigen und schrägen Teilen gibt es alles zu hören, sogar ein Teil, der sich sehr schwer dahinschleppt und an Bands wie Totenmond erinnert. Für mich ist dieser Song eindeutig zu viel des Guten. Wenn man von eben diesem Bonustrack absieht, haben Slaine echt gute Arbeit geleistet und auch die Leute im Studio haben ihren Teil dazu beigetragen, dass "NON" gelungen ist, denn trotz etwas zu lauer Drumproduktion ist die Produktion gut... und ich denke auch, dass das Gerede am Schluss geplant war...




Bandkontakt:


Marco Huber, Hofstrasse 1, CH-8192 Glattfelden
contact@slaine.ch
http://www.slaine.ch/

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