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Graf von Hindenloch
Engel



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BeitragVerfasst am: 24.01.2019, 19:25

Der OGER...!

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Ein Oger ist ein menschenähnlicher Unhold in Märchen, Sagen, fantastischen oder ähnlichen Erzählungen.

Das Wort bezeichnet heute ein fiktives, menschenartiges, aber missgestaltetes Wesen, das sich in der Regel durch enorme Körpergröße und Kraft auszeichnet. „Oger“ wirken hässlich und scheuen den Kontakt mit Menschen. Sie werden meist als zwar gewalttätig und aggressiv, aber eher dumm dargestellt. Auch eine Vorliebe für Menschen-, am liebsten Kinderfleisch wird ihnen zugeschrieben
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vampyr supersusi
Heiliger



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BeitragVerfasst am: 24.01.2019, 21:40

Der BEHEMOTH !

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Er beherrscht sowohl die Wüste als auch Flussufer, so als riesiges, nilpferdartiges Ungeheuer und soll Züge vom Elefanten, vom Wasserbüffel und von der Ziege haben. Und drachenähnlich-reptilische auch wieder (sieht man ja). Wie auch der Leviathan ist er nicht begeistert von Menschen und frisst sie auf (oder tritt vielleicht auch einfach drauf).

Es gibt nur sehr wenige vernünftige Aufzeichnungen über den Behemoth, man weiss eigentlich nur, dass er ebenfalls (als "eines der ersten Werke Gottes" laut Quellenangabe) schon sehr alt sein muss.
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Dr.Gonzo
Heiliger



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BeitragVerfasst am: 24.01.2019, 23:43

Das Kappa

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Kappa, Darstellung von Katsushika Hokusai

Als Kappa (japanisch 河童 ‚Fluss-Kind‘) wird ein japanisches Fabelwesen bezeichnet, das zur Kategorie der Yōkai, der Dämonen, gehört, aber auch Züge einer „niederen“ Gottheit, eines Kami, trägt. Es ist eine Kreatur, die mit Wasser in Verbindung gebracht wird, und eine der bekanntesten Kreaturen des japanischen Volksglaubens.

Über Generationen hinweg wurden die Geschichten von einem im Wasser lebenden, menschen- und tierähnlichen Dämon mündlich überliefert. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts begannen Wissenschaftler mit der Aufzeichnung der Erkenntnisse über und der Sichtungen von Kappa.

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Illustrierter Führer zu den 12 Arten von Kappa, Autor und Illustrator Juntaku

Kappa werden meist als wie in etwa drei- bis vierjährige Kinder kleine Wesen beschrieben, wobei sie in manchen Abwandlungen auch so groß sein können wie zehnjährige. In manchen Quellen werden sie als am ganzen Körper behaart charakterisiert, in anderen als mit Schuppen bedeckt. Durchgehend wird jedoch eine tellerförmige Vertiefung (sara 皿) auf dem Kopf des kappa beschrieben, in der sich Wasser befindet. Sollte diese Stelle am Kopf austrocknen oder das Wasser ausgeschüttet werden, so verliert er seine Kräfte, in manchen Quellen heißt es sogar, dass dies zum Tod führt. Es heißt von Kappa, dass sie einen Panzer am Rücken tragen und einen spitzen Mund wie einen Schnabel aufweisen. Kappa sollen nach Fisch riechen, zwischen ihren Fingern wachsen Schwimmhäute.
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Graf von Hindenloch
Engel



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BeitragVerfasst am: 25.01.2019, 09:26

Der TROLL...!!!

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Ein Troll ist ein Kobold oder Dämon der nordischen Mythologie. Besonders in Schweden und Dänemark vermischte sich in den Märchen die Vorstellung von Zwergen und anderen Berggeistern, teilweise auch mit der von menschenfreundlichen Feen und Elfen.

Nach der nordischen Mythologie hausen die Riesen und Trolle in Utgard, während die Menschen in Midgard und die Asen in Asgard leben. In der Heimskringla wird in der Saga von Olaf dem Heiligen erzählt, wie Arnljot Gelline mit einem Trollweib kämpft, das nachts in einer Berghütte schlafende Händler überfällt und tötet.
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Dr.Gonzo
Heiliger



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BeitragVerfasst am: 25.01.2019, 13:22

Die Loreley Ausrufezeichen

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Loreley ist eine Nixe, die im Rhein in der Gegend um den nach ihr benannten 132 Meter hohen Schieferfelsen bei St. Goarshausen in Rheinland-Pfalz lebt.

Sie ist dafür bekannt, auf dem besagten Felsen zu sitzen, dort ihr langes, goldenes Haar zu kämmen, und mit ihren schönen Gesängen die vorbei fahrenden Schiffer zu verzaubern. Diese, sich in ihren holden Gruss verlierend, achten dann trotz der dortigen gefährlichen Strömung nicht mehr auf ihren Kurs, sodass ihre Schiffe an den Felsen zerschellen.

Die Nixe soll bereits seit überaus langer Zeit an dieser Stelle des Rheins ihr Unwesen treiben. Aus diesen Grund ließ sich dort im ersten Jahrhundert nach Christus der heilige Goar nieder, um zu versuchen, die Schiffbrüchigen zu retten.
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Imperial Warcry
Halbgott
Halbgott



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BeitragVerfasst am: 25.01.2019, 18:08

GORGONEN!

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Die Gorgonen sind in der griechischen Mythologie drei geflügelte Schreckgestalten mit Schlangenhaaren, die jeden, der sie anblickt, zu Stein erstarren lassen.

PS: https://www.youtube.com/watch?v=b9V8d_SlvWg

(wippt so halbbatzig mit, dem Status entsprechend)
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Graf von Hindenloch
Engel



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BeitragVerfasst am: 25.01.2019, 20:10

Die DRYADEN...!!

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Die Dryaden sind Baumgeister in der Griechischen Mythologie. Genaugenommen sind sie Nymphen der Eichbäume, aber der Begriff wurde für alle Baumnymphen üblich. Das griechische Wort δρῦς (drys) bedeutet „Baum, Eiche“, von der indo-europäischen Wurzel *derew(o)- „Baum“ oder „Holz“. Sie werden als schöne weibliche Wesen dargestellt.
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Dr.Gonzo
Heiliger



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BeitragVerfasst am: 28.01.2019, 07:30

Der Acephal

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Acephale (auch Blemmier) sind ein kopfloses Fabelvolk, das seit der Antike in Literatur und Kunst vorkommt und im Mittelalter sehr populär wurde. Man stellte sich solche monströsen Menschenrassen (auch Wundervölker, lat. monstra) an den Rändern der Ökumene, vor allem in Indien und Afrika, vor.

Acephale haben eine menschliche Gestalt, doch sind sie kopflos und tragen ihr Gesicht auf der Brust, bzw. auf den Schultern. Neben unbehaarten Acephalen werden auch solche mit Fell beschrieben und dargestellt. Diese Darstellung kommt vor allem im Spätmittelalter auf. Häufig sind Acephale bewaffnet, so tragen sie beispielsweise einen Knüppel, einen Speer oder Schwert und Schild.
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vampyr supersusi
Heiliger



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BeitragVerfasst am: 07.02.2019, 18:16

Schwanen- oder Vogelmädchen

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Das können auch Walküren oder Elfen sein, die haben dann so ein Hemd aus Federn, welches sie überwerfen und sich dadurch in einen Schwan verwandeln können. Wenn man ihnen, zB beim Baden, das Vogelhemd stiehlt, dann müssen sie bei demjenigen bleiben, der es versteckt hat (aber das funktioniert natürlich nur solange, bis sie ihre Federn mal wiederfinden).

Interessant ist auch wieder, dass die Legende offensichtlich an unterschiedlichen Lokalisationen der Welt entstanden ist (unabhängig voneinander). In der Edda zB werden Schwanenmädchen beschrieben, und im Nibelungenlied, aber auch die Chinesen und die Japaner berichten davon (und zwar urkundlich belegt schon seit dem 4. bzw. 8. Jahrhundert).

Es ist eigentlich so ähnlich wie die Meerjungfrau, nur eben am Himmel.
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Dr.Gonzo
Heiliger



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BeitragVerfasst am: 08.02.2019, 07:42

Die Amphisbaena

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Die Amphisbaena oder Amphisbaene ist ein Fabelwesen aus der griechischen Mythologie. Sie wird als zweiköpfige, meistens geflügelte Schlange oder als Drache geschildert; die beiden Köpfe befinden sich an den entgegengesetzten Enden des Körpers. Der Name setzt sich aus dem griechischen amphi („beide“) und bainein („gehen“) zusammen; die Amphisbaene vermag sich dank ihrer zwei Häupter in beide Richtungen fortzubewegen. Wenn der eine Kopf schläft, hält der andere Wache.

In antiken Berichten heißt es, dass eine tote Amphisbaene, um den Körper gewickelt, das beste Heilmittel gegen eine Erkältung sei; nagle ein Holzfäller den Kadaver an einen Baum, könne er diesen mit Leichtigkeit fällen.
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Graf von Hindenloch
Engel



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BeitragVerfasst am: 08.02.2019, 09:34

Der GHUL...

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Der Ghul ist im persisch-arabischen Kulturkreis ein gefährlicher Dämon. Er ähnelt dem Dschinn, doch im Gegensatz zum Ghul kann ein Dschinn dem Menschen auch wohlgesinnt sein. Das weibliche Gegenstück zum Ghul wird Ghula genannt. Der Ghul kann in verschiedene Gestalten schlüpfen und Reisende in der Wüste oder im Wald vom Weg ablocken, um sie zu verschlingen. In zahlreichen Mythen und Märchen, vor allem in den Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht, spielen Ghule eine Rolle.

In der klassischen europäischen Literatur und Mythologie ist der menschen- und leichenfressende Ghul im eigentlichen Sinn nicht anzutreffen. Erst nach der Veröffentlichung der Erzählungen aus Tausendundeine Nacht in Europa wurde der Ghul dort zum Begriff; im 20. Jahrhundert erlangte er mehr Bekanntheit, besonders durch die Schauerliteratur des amerikanischen Schriftstellers H. P. Lovecraft, der stark durch diese Sammlung von Erzählungen beeinflusst wurde. In Lovecrafts Werken haben Ghule hundeähnliche Gesichtszüge und leben unterirdisch in der Nähe von Friedhöfen gemeinschaftlich zusammen.
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