Höllgrotten Baar, ZG, 2005

Höllgrotten Baar werden diejenigen Tropfsteinhöhlen genannt, welche Ende des 19. Jahrhundert (1863) beim Abbau von Tuffstein entdeckt wurden. Damals wurde die Nachfrage nach soliden Bausteinen enorm gross, da man die Bahnlinie Zürich, Affoltern, Zug bauen wollte. Die Höhlen, welche man dabei entdeckte, wurden mittels künstlichen Durchbrüchen miteinander verbunden, so dass man heutzutage die Höllgrotten in zwei verschiedenen Gesamtteilen durchlaufen kann.

Während des ca. 45 Minuten dauernden Rundgangs kann man die im Laufe von Jahrtausenden von kalkhaltigen Quellen gebildeten Stalagmiten und Stalaktiten bewundern, welche sich uns in unterschiedlichsten Formen und Grössen präsentieren. Immer wieder kann man kleine Seen entdecken, welche die mystische Atmosphäre zusätzlich unterstützen. Die verschiedenen Höhlen der Höhlgrotten Baar wurden liebevoll mit Namen wie z.B. Nymphenquelle, Zauberschloss oder Bärenhöhle versehen, wobei man beim Rundgang über jede einzelne einen kleinen Text zum lesen präsentiert bekommt.

Lage / Anfahrt

Die Höllgrotten befinden sich inmitten des Lorzentobels, in der Nähe von Baar (ZG). Vom Bahnhof Baar hat man zu Fuss ca. eine Stunde und von der Bushaltestelle Lorzentobelbrücke (Linie Zug-Menzingen) ca. 25 Minuten. Für Anreisende mit dem Auto stehen genügend Parkplätze vor dem Eingang der Höhlen zur Verfügung (siehe Karte).

Zugang:

Öffnungszeiten: 01. April bis 31. Oktober:
9.00-12.00 Uhr und 13.00 bis 17.30 Uhr

info@hoellgrotten.ch
www.hoellgrotten.ch
Telefon: 041 761 83 70

Selbstständiges Durchwandern der Höhlen möglich
Kosten: 10.00 Fr.




Bilder





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